Was möchte ich als Bürgermeister und als Mitglied des Kreistages des Landkreises Rostock erreichen?

Ich möchte in erster Linie die Interessen der Wähler und der Bad Doberaner Bürgerinnen und Bürger einschließlich der Ortsteile Althof, Vorder Bollhagen und Heiligendamm ausdrücklicher vertreten. In meinen Gesprächen vor Ort ist sichtbar geworden, dass grundlegende Wünsche bestehen, die ich gern aufgreifen möchte.

Touristen und Urlauber interessieren sich für Sehenswürdigkeiten, die Geschichte einer Stadt und ihre kulturelle Vielfalt. Darum soll sich Bad Doberan stärker zu einem Zentrum der Kultur und Erholung entwickeln und mit seiner einmaligen Atmosphäre zum längeren Verweilen einladen. Dazu gehört auch die Entspannung der Parkplatzsituation  und moderate Parkplatzgebühren.

Nicht nur für den Besucher muss die Stadt sauber und einladend wirken. Auch die Doberaner sollen sich mit ihrer Stadt identifizieren können, sich wohlfühlen und wieder stolz auf Ihren Heimatort sein können.

Vor allen Dingen braucht der Kurort auch viel Farbe, so dass ein Aufenthalt positive Assoziationen und einen bleibenden Effekt bei den Gästen weckt, sie gerne wieder kommen.

Das Heilbad Bad Doberan ist die ehemalige Sommerresidenz der mecklenburgischen Herzöge und vereint Backsteingotik und Klassizismus vor dem Hintergrund ursprünglicher Naturlandschaft.

 

Wesentliche Ziele

Meine wesentlichen Ziele beinhalten genau die gleichen Punkte, die im Wahlkampf 2004 eine Rolle gespielt haben und nur zum Teil oder überhaupt nicht umgesetzt worden sind. Dazu gehören:

1. Die Münsterstadt Bad Doberan muss als Kurort optimal aufgestellt werden. Ein Kurpark mit einem Heilwald am Moorbad zum Beispiel könnte dazu gehören, um den Kurortstatus dauerhaft zu  erhalten. Attraktive Veranstaltungen, auch auf dem Kamp, und gute Einkaufsmöglichkeiten sollen die Straßen beleben, für Besucher gefälliger machen. Dazu gehört in erster Linie auch die Umgestaltung des Marktes zum Erlebnismarktplatz. Denn Tourismus ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in unserem Landkreis.

2. Ganz wichtig ist mir auch die weitere Entwicklung des Klostergeländes mit dem Marstall, dem Kornhaus und des Wirtschaftsgebäudes.

Denn als Mitglied im Klosterverein verfolge ich die Geschehnisse genau. Deshalb bin ich der Meinung,  dass die Stadt mehr Einfluss auf die Entwicklung nehmen und unterstützen kann. Wir sind da auf einem guten Weg.

3. Ein namhafter Ort wie Heiligendamm muss für jeden erlebbar bleiben, ist er doch auch „die Badewanne für die einheimischen Bürger und Gäste“. Er soll sich zu einem für alle  erlebbaren Seeheilbad entwickeln. Das öffentliche Interesse ist hier zu berücksichtigen. Eine meiner Hauptaufgaben wird der Erhalt der Arbeitsplätze im Grand Hotel Heiligendamm sein und die Sanierung der Villen der Perlenkette.

4. Besonders wichtig für mich ist die Förderung des Gewerbes und des Handwerks.

5. Ich möchte mich einsetzen für eine intelligente Verkehrslösung an der Alexandrinenkreuzung und eine akzeptable Parkraumbewirtschaftung und moderate Parkplatzgebühren. Dazu gehört ebenfalls die Reduzierung des Verkehrslärmes.

6. Ein weiteres wesentliches Ziel haben wir mit der Verbesserung der Bedingungen in den Kitas und unseren Schulen erreicht.

Worum geht es mir im Besonderen? Als Verwaltungsbetriebswirt und mit meinen langjährigen Erfahrungen möchte ich die Stadtverwaltung mit Sach- und Fachkompetenz und Bürgernähe leiten.

Ich stehe für:

 

Effiziente und wirtschaftliche Verwaltung

Die ehemalige Kreisstadt hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich entwickelt. Aber es gibt noch viel zu tun. Veränderungen müssen spürbar sein. Dazu brauche ich auch eine motivierte und gut ausgebildete Verwaltung.

Dennoch wird sich die finanzielle Situation bedingt durch die hohe Kreisumlage, dem auslaufenden Solidarpakt und einen zu unseren Ungunsten geänderten Finanzausgleich künftig weiter verschärfen. Gut sind die derzeit wachsende Einwohnerzahlen durch die neuen Wohngebiete auf dem Kammerhof. Ebenfalls von Vorteil ist der stätige Rückgang der hohen Verschuldung der Stadt durch unser optimales Wirtschaften.

Es sind weitere Einsparpotenziale im doppischen Haushalt zu erschließen, wie beispielsweise durch eine noch engere Zusammenarbeit mit dem Amt Bad Doberan-Land, mit allen Vereinen und dem weiteren Umland.

Denn jeder Euro, der nicht in die Verwaltung fließen muss, sondern in freiwillige Leistungen, wie z.B. Vereinsleben, Senioren, Jugend, Kunst, Kultur investiert werden kann, ist gut angelegt.

 

Transparenz

Die Vorbereitung der Entscheidungen der Stadtvertretung und Stadtverwaltung müssen für die Doberaner durchschaubarer und verständlicher werden.

Der  kontinuierliche Dialog und die rechtzeitige Information der Bürgerinnen und Bürger der Stadt liegen mir sehr am Herzen.

In Einwohnerversammlungen/-sprechstunden möchte ich mit Ihnen ins Gespräch kommen.

 

Wirtschaft

Bad Doberan, im Landkreis Bad Doberan, hat die Funktion eines Mittelzentrums. Damit sind entsprechende Einrichtungen vorzuhalten. Neben der Grundversorgung, wie sie auch in Unterzentren zur Verfügung steht, umfasst das Angebot der Mittelzentren den periodischen Bedarf, insbesondere:

• weiterführende Schule und Berufsschule

• Krankenhaus

• Fachärzte

• Notare, Rechtsanwälte, Steuerberater

• Kino und kulturelle Angebote

• Kaufhaus

Eine Stadt kann nur dann blühen, wenn die Wirtschaft funktioniert. Darum ist es für mich besonders wichtig den Erhalt und den Ausbau der Geschäftswelt zu fördern.

Denn das bedeutet gleichzeitig eine Aufwertung des Stadtzentrums mit  der Goethe- und der Mollistraße verbunden mit einer akzeptablen verkehrsberuhigten Verkehrsführung in der Innenstadt.

Durch Stammtische mit Kaufleuten und Unternehmen, kann ich gemeinsam, mit der Stadtvertretung auf deren Bedürfnisse und Vorschläge schneller reagieren.

Die Einnahmen des Stadthaushaltes sind unter Nutzung aller Einsparpotenziale zu sichern.

Die Verwaltung ist für die Bürgerinnen und Bürger sowie für die Geschäftsleute als  Dienstleistungsunternehmen Ansprechpartner in allen Bereichen.

Wirtschaftsfördermöglichkeiten werden gemeinsam mit der Entwicklungsgesellschaft des Landkreises Rostock (Regiopole) sowie mit den Wirtschaftsfördergesellschaften der Hansestadt Rostock und den städtischen Unternehmen geprüft.

Die Stadt muss sich wieder mehr um ihre ureigenen Aufgaben kümmern und Bereiche, in denen Private besser wirtschaften können, mittelfristig abgeben.

 

Attraktivität der Stadt als regionaler Anziehungspunkt

Investitionen in die Infrastruktur von Bad Doberan und seiner Ortsteile werden unter Nutzung bestehender Fördermöglichkeiten fortgesetzt werden und ist Chefsache.

Die Verkehrssituation an der B 105, und Schwerpunkte an weiteren Straßen, die nicht nur für Kinder und ältere Mitmenschen gefährlich, sondern zudem für Einwohner und Gäste unattraktiv sind, müssen dringend entschärft werden. Mit der Anbindung der Eikboomstraße an den Parkentiner Landweg( ca. 500 m Verlängerung der vorhandenen Straße) ist eine Entlastung der Verkehrssituatin auf dem Buchenberg und des Parkentiner Weges möglich. Es soll hier keine Ortsumgehung gebaut werden. Dazu liegen schon Planungen vor. Die Einwohner des Hasenberges un des Fuchsberges könne so schneller zur B105 gelangen.

Ich möchte das touristische und kulturelle Potential des Kurortes Bad Doberan weiter ausbauen und dabei eine Kooperation mit den benachbarten Gemeinden und Städten  sowie mit der Hansestadt Rostock anstreben. Bad Doberan mit seinen Ausflugs-Magneten Sommerrodelbahn, Molli, Münster, Moorbad, Rennbahn und Ostsee muss besser vermarktet werden. Gerade jetzt sind saisonverlängernde Maßnahmen, Schaffung eines Saisonparkplatzes am Strand in Heiligendamm mit einem Spielplatz (ist bereits erledigt) und einer Toilettenanlage (ist bereits erledigt) und Versorgungseinrichtungen (ist teilweise erfolgt) oder die Schaffung einer befestigten Zufahrt und der Ausbau der Rennbahn notwendig, damit wichtige Events auch bei schlechtem Wetter durchgeführt werden können.

Die Schließung der Lücken im Radwegenetz ist für Einwohner und Gäste gleichermaßen von Bedeutung. Deshalb werde ich diese Maßnahmen mit den im Umland befindlichen Gemeinden vorantreiben.

Trauungen müssen künftig überall möglich sein, wo es sich touristisch anbietet. Als ausgebildeter Standesbeamter stehe ich ebenfalls auf Wunsch für Hochzeiten zur Verfügung.

 

Familie, Jugend und Senioren

Attraktive Rahmenbedingungen sind Grundvoraussetzung dafür, dass sich junge Familien zunehmend für ein Leben in Bad Doberan entscheiden.

Dazu wird die Stadt zum Beispiel durch Bereitstellung ausreichender Betreuungsplätze (Krippe, Kita, Hort) und Sicherung des Schulstandortes auch in Zukunft weiterhin beitragen.

Ganz wichtig sind die Freizeitangebote für alle Jugendlichen in der Stadt und den Ortsteilen. Neben dem Kornhaus, dem Jugendclub „Stall“, unseren Schulen, den Sportvereinen, dem Faschingsverein, der Feuerwehr usw. sind alle Interessen zu bündeln, um den Jugendlichen das Gefühl des Dazugehörens zu geben. Ein seit Jahren gut funktionierender, städtischer Jugenclub nimmt ebenfalls wieder am gesellschaftlichen Leben teil.

Damit auch die Interessen der älteren Menschen in allen Gremien vertreten werden, gilt meine Unterstützung ausdrücklich auch dem Seniorenbeirat, des städtischen Jugendbeirates, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der „Tafel Bad Doberan“ und der Suppenküche der evang.luth. Kirche.

 

Ehrenamt

Bad Doberan hat eine Vielzahl von Vereinen und Verbänden, die das kulturelle und soziale Leben tragen.

Das ehrenamtliche Engagement soll weiter gefördert und ausgebaut werden, denn nur so lässt sich auch in Zukunft ein sozialer Zusammenhalt sichern. Das habe ich in der Vergangenheit in meiner täglichen Arbeit immer wieder deutlich unterstrichen und darauf hingewirkt.

Jeder, der sich einbringt, wird von mir persönlich unterstützt.

Auch in den kommenden Jahren ist als eine wichtige Voraussetzung für alle Maßnahmen ein ausgeglichener Haushalt notwendig.

Meinen Wohnsitz habe ich selbstverständlich in meiner schönen Stadt Bad Doberan.