Positives Fazit für 2014

Liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Gäste,
der Beginn eines neuen Jahres, ist eine gute Gelegenheit, einen Rückblick auf Vergangenes und einen Ausblick auf das, was vor uns liegt, zu geben, aber auch Danke zu sagen für die Zusammenarbeit von Politik, Verwaltung, Wirtschaft und engagierten Bürgerinnen und Bürgern der Stadt.
Für uns war das Jahr 2014 in Bezug auf die umgesetzten Investitionsmaßnahmen sehr erfolgreich.
Mit der Sanierung des 2. Bauabschnittes des Schulkomplexes Am Kamp wurde eines der größten Bauvorhaben der letzten Jahre fertiggestellt und das Schulgebäude und die kompletten Außenanlagen sind zum Schuljahresbeginn fristgerecht übergeben worden. Damit haben sich die Lern- und Arbeitsbedingungen für die Grundschüler, Lehrer und Erzieher wesentlich verbessert. Mit der Inbetriebnahme der neuen Schule ist die alte Lessingschule geschlossen worden und soll nun verkauft werden.
In der Klosteranlage wurde mit weiteren wichtigen Vorhaben begonnen. Die Stadt hat das Kornhausumfeld zwischen dem Südtor und der Klosterstraße nach denkmalrechtlichen Vorgaben so umgestaltet, dass das Areal für den Besucher an Attraktivität erheblich gewonnen hat. Fertiggestellt sind die Parkwege entlang der Klostermauer und des Wirtschaftsgebäudes. Damit wird nun das Wirtschaftsgebäude selbst zu einem Schwerpunkt der Entwicklung in der Klosteranlage.
Der Ausbau der Wohnstraße Hünenweg konnte am 30.06. abgeschlossen werden. Hergestellt bzw. erneuert wurden gemeinsam mit dem Zweckverband der Regenwasserkanal, der Gehweg und die Fahrbahn in Pflasterbauweise sowie die Straßenbeleuchtung.
Im Ortsteil Heiligendamm konnte, aufgrund der durch Bebauungsplanung  geschaffenen planungsrechtlichen Voraussetzungen und der hohen Förderung durch das Land,  eine wichtige infrastrukturelle Maßnahme, der Saisonparkplatz, zur Nutzung pünktlich zur Saison fertiggestellt werden. In diesem Bereich gibt es jetzt auch endlich den lang ersehnten neuen Kinderspielplatz.

Im Rahmen des Förderprogramms Hochwasserschutz waren drei Maßnahmen mit einer städtischen Beteiligung in der Ausführung.Hierzu zählt eine Maßnahme in der Conventer Niederung, dann der sog. Krankenhausgraben, sowie der Neubau einer Niederschlagswasserleitung im Ortsteil Heiligendamm, welche die Median-Klinik und das Grand-Hotel in Zukunft vor extremen Hochwasserereignissen wirksam schützen wird. Die Ausführung dieser wichtigen Maßnahme ist noch nicht ganz beendet.
Im Ortsteil Vorder-Bollhagen sind die Erschließungsmaßnahmen für das Wohngebiet Gala mit 13 Baugrundstücken beendet und es wird gegenwärtig mit der Bebauung begonnen.
Die Geduld unserer Einwohner wurde im Herbst stark strapaziert. Dazu zählen Maßnahmen wie die des Zweckverbandes im Bereich B 105 -Buchenberg sowie das Verlegen von Fernwärmeleitungen, Modernisierungsarbeiten an den Neubaublöcken auf dem Buchenberg und der Ausbau der Alexandrinenkreuzung.
Die Fertigstellung des Neubaus der KITA „Drümpelspatzen“ an der Friedrich-Franz Straße und die Inbetriebnahme des umgerüsteten Heizkraftwerkes in Heiligendamm durch die Stadtwerke AG zum 03.11. auf die energieeffiziente Kraft-Wärme-Kopplung sind weitere wichtige Ereignisse im abgelaufenen Jahr.Auch auf der Kläranlage Bad Doberan steht neben der Einhaltung der Ablaufwerte die Energiegewinnung aus Klärgas im Fokus der Arbeit.So ist es 2014 gelungen, 79% des Elektroenergiebedarfs der Kläranlage Bad Doberan durch Verstromung des Klärgases zu decken. Für 2015/16 hat sich der ZVK zum Ziel gesetzt, energieautark die Abwasserreinigung auf der Kläranlage durchzuführen. Ich möchte mich an dieser Stelle bei der Geschäftsführung des ZVK für die geleistete Arbeit bedanken und betonen, dass die Kommunen mit dem Zweckverband KÜHLUNG einen sehr fachkundig handelnden Dienstleister zur Erfüllung der kommunalen Aufgaben Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung gegründet haben und dieser auch für die Zukunft gut aufgestellt ist.
Im Bereich der Altstadtsanierung konnte mit Unterstützung der Stadt im Rahmen der Städtebauförderung, die Maßnahme Markt 05, ehemaliges Rathaus, abgeschlossen werden.Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude erstrahlt nunmehr wieder im alten Glanz. Ich freue mich ganz besonders, dass mit dem im April begonnenen Neubau an der Westseite des Marktes eine städtebauliche Lücke geschlossen und der Markt damit wieder abgerundet wird. Hier entstehen innerstädtische, altersgerechte Wohnungen und eine Geschäftsstelle der Ostseesparkasse.Die Fertigstellung ist für diesen Sommer avisiert. Dieses Vorhaben wird ebenfalls mit Städtebauförderungsmitteln unterstützt.
Anschließend muss die Gestaltung des Marktplatzes wieder ins Blickfeld gerückt werden, damit dieser seinem Namen auch gerecht werden kann.
Aber auch die vielen gewerblichen und privaten Bauvorhaben tun der Stadt gut und verschönern sie. Ein großes Dankeschön den Grundstücksbesitzern, die das unterstützen.
Unser Bundespräsident, Joachim Gauck und Daniela Schadt sowie die Staatsoberhäupter aus Belgien, Liechtenstein, Luxemburg, Österreich und der Schweiz weilten am 18. September in unserer Stadt und haben sich in einem Brief recht herzlich für die großartige Gastfreundschaft bedankt und unseren Bürgerinnen und Bürgern alles Gute für die Zukunft gewünscht.
Aber es gibt auch weniger Positives zu berichten.  Die Kultusministerkonferenz hat im letzten Jahr nach Anhörung des Fachbeirates entschieden, dass die hochmittelalterliche Innenausstattung des Münsters Bad Doberan doch nicht mit auf die deutsche Tentativliste für das UNESCO-Weltkulturerbe gelangt. Eine präzise Erläuterung zur Ablehnung steht noch aus. Ein schwacher Trost für uns  –  aus dem Bericht des Fachbeirates ist zu entnehmen, dass das nächste Evaluierungsverfahren zur Fortschreibung der Tentativliste für die Zeit von 2017 bis 2019 in Aussicht gestellt wurde.In der Zeit vom 25.- 28.9. fand eine internationale, wissenschaftliche Konferenz zum Thema Ausstattung des Doberaner Münsters statt. Mit dieser Tagung fanden unsere gemeinsamen Anstrengungen zum Erwerb des Welterbestatus, wenn zunächst auch ohne Erfolg, ihren vorläufigen Abschluss.
Unser Amtsgericht soll am 11. Mai geschlossen werden. So wie es derzeit aussieht, werden wir es wohl verlieren, obwohl das Volksbegehren die nötigen Unterschriften gebracht hat.

Was gab es noch 2014?
Die Erbbaurechtsverträge mit den KITA-Trägern des DRK und der AWO wurden im Dezember abgeschlossen.Im letzten Jahr gab es auch wieder Kreistags- und Europawahlen. Bei den Wahlen zum Kreistag konnte Bad Doberan insgesamt 3 Kreistagsmitglieder stellen.
Die Stadtvertretung hat mit ihrem Beschluss vom 07.07.2014 die Installation von Windrädern in unmittelbarer Küstennähe vor unserem Seeheilbad Heiligendamm abgelehnt.Wir unterstützen aktiv die Initiative gegen Offshore Windparks zum Erhalt unserer einzigartigen Naturlandschaft und zum Wohle des Tourismus.
Kulturell gab es viele spannende und erlebnisreiche Veranstaltungen, altbewährte, neu aufgelebte und ganz neue,  die von der Stadt selbst und den Partnern der Stadt durchgeführt wurden.
Die traditionellen Veranstaltungen der Stadt und ihrer Partner erfreuen sich immer wieder großer Beliebtheit.

  • der Doberaner Karneval und der Budenzauber im Februar
  • die Frauen- und Familienwoche im März
  • das traditionelle Osterfeuer in der Klosteranlage im April
  • der 5. DRK-Lauf und der 17. Bikergottesdienst im Mai
  • das Kinderfest, der Klostermarkt, das alljährliche Anbaden in HD und das Stadtfest auf dem  Kamp und „Kunst offen“ und das Sommerfest des DFC im Juni
  • die 15. Schwanenrallye und die 25. Zappanale im Juli auf dem Gelände der Traditionsrennbahn
  • das 22.Ostseemeeting im August
  • der Tag des offenen Denkmals und die Klostertage im September
  • die 8. Bad Doberaner Kulturnacht im Oktober
  • das Martinsfeuer mit Umzug in der Klosteranlage im November
  • der  18. Weihnachtsmarkt im Dezember

Als neue Veranstaltung fand auf der Traditionsrennbahn Bad Doberan-Heiligendamm ein Polo-Turnier im Juni mit positiver Resonanz statt und soll in diesem Jahr wiederholt werden.
Mit mehreren Tausend Besuchern an zwei Tagen waren die neuen Großveranstaltungen „Ostsee-Schlager-Festival“ und „Rennbahnfestival“ Ende Juli auf der Traditionsrennbahn Bad Doberan-Heiligendamm ein großer Erfolg. Hier traten verschiedene nationale und internationale Künstler und Dance-Acts auf und es wird in 2015 eine Wiederholung geben.
Rund um den 130. Geburtstag von Ehm Welk gab es ebenfalls ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm im August.
Und es wird in diesem Jahr wieder viele kulturelle Höhepunkte geben. Lassen Sie sich überraschen.Sie sehen, dass Bad Doberan auch auf diesem Gebiet viel zu bieten hat.

Was wollen wir in diesem Jahr an Maßnahmen umsetzen?
In diesem Jahr soll mit dem Ausbau der Straße „Am Wege“ ein nächster wichtiger Bauabschnitt in der Parkentiner Siedlung vollendet werden. Daran anschließend ist der weitere Ausbau des Parkentiner Weges,  zum Buchenberg, geplant. Die AWG und die WIG haben sich bereit erklärt, die Planungskosten für die sich dort befindliche Fußgängertreppe anteilig zu übernehmen.Des Weiteren wird auch in diesem Jahr die Mozartstraße endausgebaut.
Auf dem Gelände des Klosters, im Mühlengebäude,  kann Mitte März mit dem Einbau eines Mühlenrades zur Energiegewinnung und der Sanierung des Wallbaches begonnen werden. Auch die Teilmaßnahme „Ertüchtigung Wallbach“ steht unmittelbar vor dem Start. Sobald das Wetter offen ist, kann dieser Teil mit einer Bauzeit von 4 – 6 Wochen umgesetzt werden.
Mit Unterstützung der Stadt konnte im Rahmen des Städtebauförderprogramms der Um- und Ausbau des denkmalgeschützten, ehemaligen Amtshauses zu einem kirchlichen Gemeindezentrum im Klosterareal abgeschlossen werden. Die Einweihung findet nach nunmehr 19 Monaten Bauzeit am 25. Januar statt. Die Nutzung und die vorgesehene Verzahnung der Außenanlagen mit den öffentlichen Grünflächen, über eine neue Wegeverbindung in Richtung Wirtschaftsgebäude und Palaisgarten, wird die Klosteranlage insgesamt erheblich aufwerten und die Aufenthalts- und Erlebnisqualität wesentlich erhöhen.
Die Voraussetzung für den Umbau des nebenliegenden Marstalls mit dem zugehörigen Umfeld entsprechend des  Nutzungskonzeptes, das gemeinsam mit dem Klosterverein erarbeitet wurde, sind mit dem Verkauf des Areals an die stadteigene WIG als professionellen Projektentwickler 2014 geschaffen worden. Jetzt wird zügig weitergearbeitet und die Planung für dieses wichtige Objekt im Klosterbereich zum Abschluss gebracht, im Spätherbst könnte mit den Umbauarbeiten begonnen werden.
Die Maßnahme Umsetzung der Containeranlage vom Standort Lessingstraße zum Standort der Regionalen Schule Buchenberg ist abgeschlossen. Der Umzug der Schulklassen aus dem Hauptgebäude in den Container erfolgt derzeit.
Auf dem Buchenberg wird parallel die Sanierung des Hauptgebäudes der Regionalschule vorbereitet. Mit der Baumaßnahme soll in den Winterferien begonnen werden. Allein diese Maßnahme wird der Stadt ca. eine Millionen Euro kosten. Unterstützung des Landes gibt es hier, trotz unserer intensiven Bemühungen, leider nicht.Mit dem erforderlichen Neubau eines Toilettengebäudes in Heiligendamm, mit Servicestation für den städtischen Bauhof, kann, wenn der Förderbescheid durch das Land vorliegt, auch begonnen werden. Der Bau ist, wie Sie wissen, aufgrund der gestiegenen, sehr hohen Besucherzahlen im letzten Sommer, im östlichen Bereich von Heiligendamm, mehr als dringend erforderlich. Die Installation einer LED-Lichtanlage an der Seebrücke in Heiligendamm beginnt auch bald und wird zur Saison fertiggestellt.
Weiterhin ist vorgesehen, einen behindertengerechten Zugang vom Strand ins Wasser herzustellen.
Auch bei unserem Kampzaun beginnen im Frühjahr die Arbeiten und er wird zur Saison in neuem Glanz zu sehen sein. Ein neuer Metallzaun an den Mollischienen vom Bahnhof bis zur Alexandrinenkreuzung gibt es bereits schon.

Mit der Lösung der waldrechtlichen Probleme und der nunmehr erteilten positiven Bauvorbescheide für die Sanierung der ehemaligen Jugendherberge auf dem Tempelberg durch den Landkreis Rostock ist ein Verkauf der Immobilie an einen Interessenten nun endlich in greifbare Nähe gerückt. Schon Anfang 2016 könnte es zum Baubeginn dort kommen.
Im Rahmen der AG Verkehr wurde in den letzten Jahren intensiv am innerstädtischen Verkehrskonzept gearbeitet, mit den Schwerpunkten Alexandrinenplatz/Kamp/ Goethestraße. Da das Konzept unmittelbare Auswirkungen auf die Gestaltung des Bereiches um den Kamp haben wird, muss an diesem Thema weiter parallel gearbeitet werden. Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt soll diese Aufgabe zukünftig übernehmen. Es wäre wünschenswert, dass in diesem Jahr zu diesen wichtigen Themen die entscheidenden  Weichen gestellt werden.
Die Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes ist die zwingende Voraussetzung für die Inanspruchnahme der Förderprogramme im Rahmen der neuen Förderperiode 2015-2020.Daher steht das Thema ebenfalls auf der unmittelbaren Tagesordnung.Alle  Akteure, Bürger, Vereine sowie die Verwaltung und die politische Ebene sind aufgefordert hieran mitzuwirken.
Als wichtige Entwicklungsmaßnahme der Stadt ist der Ausbau der Infrastruktur auf der historischen Galopprennbahn vorgesehen. Derzeit finden Gespräche mit dem Rennverein zur weiteren Nutzung statt. Wie es genau weiter geht, steht momentan noch nicht fest. Für 2015 sind die Rennen dort abgesichert.
Es ist nach wie vor auch mein erklärtes Ziel, in der traurigen Angelegenheit „altes Moorbad“ voranzukommen. Die Stadt hat im März vergangenen Jahres beim zuständigen Amtsgericht einen Antrag auf Zwangsversteigerung gestellt, um endlich Bewegung in die Angelegenheit zu bringen.
Wie Sie wissen, ist im Gebiet des Kammerhofes im B-Plan 11 die Vermarktung der Baugrundstücke  2014 äußerst erfolgreich verlaufen.
Die Stadt ist nunmehr gefordert, rechtzeitig das neue Baugebiet im B-Plan 12 für den wachsenden Markt zu überplanen, damit der Verkauf von Bauland nicht ins Stocken gerät.
In diesem Zusammenhang möchte ich auch zu den Ergebnissen und Planungen der Ostsee Wohnpark GmbH & Co.KG und der WIG zu sprechen kommen.
Seit Wiederaufnahme der Verkaufs- und Erschließungstätigkeit wurden durch die Ostsee Wohnpark GmbH & Co. KG 160 Kaufverträge über ein Gesamtvolumen von ca. 9,7 Mio Euro geschlossen. Der Verkauf umfaßt ca. 108.000m² Bauland, damit sind derzeit mehr als 85% der bebaubaren Flächen veräußert. Die Erschließung ist einschließlich der Grünanlagen und Gehwege abgeschlossen. Straßen und Wege werden in diesem Jahr in das Eigentum der Stadt übertragen. Einschließlich der Wohnungen in mehrgeschossigen Häusern sind über 220 neue Haushalte entstanden. Gut die Hälfte davon sind zugezogene Bürger. Das ist gut für unsere Stadt, denn  wir leben in einer Wachstumsregion mit der Hansestadt Rostock.12.405 Einwohner sind aktuell mit Haupt-und Nebenwohnsitz gemeldet.
In 2015 wird die Vermarktung der Grundstücke bis auf wenige Restflächen zum Abschluss gebracht.
Die stadteigenen Wohnungsgesellschaft WIG konnte das Jahr 2013 mit dem besten Ergebnis in der Unternehmensgeschichte abschließen. Die erwirtschafteten Überschüsse werden überwiegend zur Tilgung bestehender Schulden eingesetzt, um das Unternehmen zukunftsfähig zu machen.
Für 2014 wird der Jahresüberschuss noch höher ausfallen.Hervorzuheben ist der städtebauliche Beitrag des Unternehmens. So wurde  das Wohn- und Geschäftshaus Am Kamp 6 umfangreich saniert. In der Bussardstraße 4 entsteht ein weiterer Neubau mit 21 Wohneinheiten.  Am Dienstag konnten wir bereits am Richtfest teilnehmen, die Fertigstellung des Bauvorhabens wird für den September 2015 erwartet.
Für 2015 hat sich unser städtisches Unternehmen wiederum hohe Ziele gestellt. So sollen die Wohngebäude im Parkentiner Weg 13 und 15 eine umfangreiche Sanierung erfahren.
Die WIG ist wichtiger Auftraggeber für das regionale Handwerk. So werden jährlich ca. 1 Mio Euro für Instandhaltungs- und Bewirtschaftungsleistungen ausgegeben.Die WIG engagiert sich außerdem  für Sport und Kultur in der Stadt und gibt durch Spenden und Sponsoring umfangreiche Unterstützungen an Vereine und kommunale Einrichtungen weiter.
Ja, Sie sehen, wir haben wieder viel geschafft im letzten Jahr, trotz einiger Misserfolge,  – alle zusammen. Politik, Verwaltung, Wirtschaft und unsere Bürgerinnen und Bürger der Stadt.
Zur Entwicklung einer Stadt gehört aber nicht nur das Bereitstellen von finanziellen Mitteln, um die Infrastruktur auszubauen und kulturelle Veranstaltungen!  Dazu gehören ebenso die Erhöhung der Lebensqualität und die Verantwortung für die Daseinsvorsorge.
Das bedeutet: – eine gute medizinische Versorgung, – durch Ansiedlung neuer Ärzte- gute Einkaufsmöglichkeiten, wie derzeit im Bereich Walkenhagen entstanden und Freizeiteinrichtungen für alle Generationen- ausreichende und gute Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen für unsere Kinder und Jugendliche, die gibt es hier- sowie lebendige Vereine, die das sozio-kulturelle Leben in der Stadt bereichern  Zum 01.07. konnte nun endlich die Betreibung des Bürger-kommunikationszentrums Kornhaus dem Kornhausverein übertragen werden.Der Trägerwechsel begründet sich auf einen Beschluss der Stadtvertretung aus dem Jahre 2006.
Besonders hervorheben möchte ich an dieser Stelle, dass trotz der Kinoschließung der Kinoverein einmal in der Woche zwei Veranstaltungen im Kamp-Theater weiterhin für unsere Bürgerinnen und Bürger  sowie Gäste anbieten. Dafür an dieser Stelle ein großes Dankschön für das stete Engagement der Vereinsmitglieder.
Im letzten Jahr ist es uns auch gelungen, unsere so wichtige Jugend- und Jugendsozialarbeit auf sichere Füße zu stellen und eine dauerhafte Lösung für diese Problematik zu finden.Vielen Dank an dieser Stelle den Verantwortlichen des Internationalen Bundes Güstrow, die wir als kompetenten und verlässlichen Partner für Sozialarbeit kennen und schätzen gelernt haben und unseren städtischen Jugendclub seit dem letzten Jahr betreuen.
Es sind insbesondere unsere Einwohner, die Doberanerinnen und Doberaner, die unsere schöne Stadt und seine Ortsteile erst liebens- und lebenswert machen.  Unterstützen Sie uns auch bitte weiterhin bei der weiteren Entwicklung. Danke!!!!!
Gedankt sei an dieser Stelle ausdrücklich den Kameradinnen und Kameraden unserer  Freiwilligen Feuerwehr, die am 22. April diesen Jahres ihren 133. Geburtstag begehen wird.
Im vergangenen Jahr fuhren unsere 41aktiven Frauen und Männer wiederum 118 Einsätze, davon 44 Brandeinsätze und 74mal musste Technische Hilfe geleistet werden – ein enormes Leistungspensum –  Dank Euern Angehörigen für  das Verständnis für die selbstlosen Einsatzstunden!Wir freuen uns mit Euch, dass in 2014 ein neuer Gerätewagen für den Transport  von Ausstattungen  zur Dekontamination, finanziert aus Bundesmitteln und ein neues Mehrzweckboot für die Gefahrenabwehr zu Wasser  in unseren Fahrzeugbestand  übernommen werden konnten.Die Beschaffungskosten für das Boot trug zu 100% der Landkreis, dafür unserem Landrat Sebastian Constien herzlichen Dank, den wir gleichfalls mit der Hoffnung auf weitere Unterstützung verbinden, die wir für die anstehende Ersatzbeschaffung unseres Tanklöschfahrzeuges TLF 4000 demnächst benötigen werden.
Mein besonderer Dank gilt dem Seniorenbeirat der Stadt, den Ehrenamtlichen der Suppenküche, des Brotkorbes, den Mitarbeitern des Jugendclubs der evangelischen Kirche, „Stall“ und des Kornhauses und natürlich allen Ehrenamtlichen dieser Stadt für ihr stetiges, uneigennütziges Engagement.    Für alle, die ich an dieser Stelle nicht erwähnt habe, gilt gleiches. Mit ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit legen Sie, liebe Ehrenamtler einen wichtigen Grundstein dafür, dass alle Bürgerinnen und Bürger sich bei uns zu Hause fühlen können und ein so wichtiges Gemeinwesen überhaupt existieren kann.  Sie sind es auch, die sich um diejenigen kümmern, denen es nicht so gut geht und davon werden es immer mehr.

Nun etwas in eigener Sache:  Ich habe vor fast 3 Jahren das Amt übernommen in der Zuversicht  mit Ihnen gemeinsam nach vorne zu blicken.
Aber es sind immer wieder die alten Themen, wie z.B das Thema Heiligendamm, die uns immer wieder aufhalten.
Unser gemeinsames Ziel sollte doch die Entwicklung der Stadt und seiner Ortsteile sein.
Ich hatte bereits wiederholt darauf hingewiesen, dass wir nur zusammen, Verwaltung und Stadtvertretung etwas für unsere Einwohnerinnen und Einwohner erreichen können.Wir kommen mit Formalien aber nicht weiter. Auch 2014 ist die Verwaltung von überflüssigen Aufträgen nicht verschont und das Tagesgeschäft dabei größtenteils auf der Strecke geblieben.Wenn jetzt Einzelne versuchen, über diesen Weg die Zusammenarbeit in Frage zu stellen, ist das sicherlich nicht im Interesse einer Vielzahl unserer Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt.
Trotz knapper Kassen und einiger Widrigkeiten brauchen wir auch in diesem Jahr Zuversicht und Mut bei der Bewältigung kommender Aufgaben und Anforderungen.
Alexander von Humboldt hat einmal gesagt: „Im Grunde sind es immer die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben einen Wert geben“.   Und diese Verbindungen, meine sehr geehrten Damen und Herren, liebe Freunde, brauchen wir mehr denn je. Wir, die in unserer Stadt Bad Doberan etwas bewegen, die Lebensqualität für unsere Bürgerinnen und Bürger halten und verbessern wollen. Das gelingt nicht von allein, das gelingt nur miteinander.
lassen Sie mich dies mit einem Spruch von Albert Schweitzer beenden:
„Mich interessiert vor allem die Zukunft, denn das ist die Zeit in der ich leben werde“.
Was die Zukunft bringt, wissen wir nicht.Aber wenn wir nicht dafür arbeiten, überlassen wir die Entwicklung dem Zufall. Starten wir gemeinsam mit Energie und Zuversicht in ein neues Jahr.
In diesem Sinne möchte ich mich herzlich bei all denen bedanken, die diese Zuversicht mitbringen, die bevorstehenden Aufgaben in unserer Stadt im Sinne des Gemeinwohls lösen zu wollen. Ich wünsche Ihnen und uns gemeinsam von Herzen ein glückliches und erfolgreiches Jahr 2015.

Herzlichen Dank!

Autor:
Datum: Dienstag, 10. Februar 2015 16:45
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